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StarWind Tape Redirector Whitepaper

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Published: March 24, 2016

Einleitung

Mit dem Siegeszug der Virtualisierung in der IT-Branche sterben viele traditionelle Lösungen sprichwörtlich aus. Die Speicherung auf Bänder scheint dabei ein perfektes Opfer der Virtualisierung, aber tatsächlich wird das Band als Speichermedium nie aussterben. Mit günstigeren Anschaffungs- und Betriebskosten verglichen mit anderen Disktechnologien und aktiven Gesetzesbestimmung wird die Bandtechnologie nur stets weiterentwickelt. StarWind bietet eine bequeme Oberfläche für Bandbibliotheken, die sich einer virtuellen Umgebung anpassen.

Problem

Die physische Kabellänge schränkt die Nutzung von Oberflächen wie FC, SAS und SATA ein und dadurch auch die Entfernung zwischen der Backup-Software und der Bandbibliotheken. Da es nicht sinnvoll ist, Bandbibliotheken in jedem Datenzentrum zu installieren, ist es manchmal unmöglich, eine Datensicherung auf Band auszuführen, sogar wenn alle Datenzentren an einem Ort sind. Entweder man installiert eine P2V-Migration oder baut virtuelle Sicherungen neu auf, es ist dabei fast unmöglich die ursprüngliche Sicherungsinfrastruktur zu erhalten. Die Sicherungssoftware in VMs kann nicht mit Bandhardware kommunizieren, weil virtuelle Maschinen keinen direkten Zugang zu Bandtreibern und Bandautolader haben. Deshalb können auch keine Sicherungskopien ohne wesentliche Änderungen in der Sicherungsinfrastruktur durchgeführt werden.

Lösung

StarWind Tape Redirector wird auf einem Server mit angeschlossenem Bandtreiber installiert und dadurch ein iSCSI-Zugang an die Bandbibliothek erstellt. Jede Sicherungsanwendung auf dem entfernten Server kann dann Daten auf die Bänder über LAN oder WAN mit der SCSI über TCP-(iSCSI)- Protokoll übertragen. StarWind Tape Redirector agiert als Schnittstelle zwischen den virtuellen Maschinen und der Bandbibliothek und bietet damit eine VM-Lösung mit Zugang zur Bandhardware. Dadurch erlangen die VMs Zugang zu Bandtreibern und erstellen Sicherungskopien direkt in der Bandbibliothek durch iSCSI in Schleifenschaltung.

StarWind Tape Redirector ermöglicht durch Nutzung des LAN oder WAN eine
Entfernungsunabhängigkeit der Bandsicherungshardware

StarWind Tape Redirector bietet VM direkten Zugang zur Bandbibliothek

Fazit

StarWind Tape Redirector löst die Entfernungseinschränkungen zwischen dem Sicherungsserver und dem Bandtreiber auf und überträgt die Sicherungsdaten über ein IP-Netzwerk mittels iSCSI. Dabei werden bestehende logische Sicherungsinfrastrukturen bei der P2V-Migration und der Erstellung eines virtuellen Sicherungssystems bewahrt. VMs haben via iSCSI direkten Zugang zur Bandbibliothek, als wäre es lokal angeschlossen, und interagiert mit Bandtreibern und -ladern.

StarWind integrierte den Tape Redirector in die Familie von StarWind Virtual SAN. Um die erfolgreiche Arbeit mit Bandsicherungssoftware und -hardware fortzusetzen, laden Sie die kostenfreie Version des StarWind Virtual SAN jetzt herunter.